ILSS Projekt Einverleibungen.

Unser aktuelles Projekt

PROJEKT 2019/20

Einverleibungen

Das Phänomen der Einverleibung ist allgegenwärtig: Ob real in Form von Nahrungsmitteln, ob symbolisch in Form von Bücherwissen und Bilderwelten, ob gewaltsam und räuberisch, wenn es um territoriale Übernahmen und Annexionen geht, oder bedrohlich, wenn der Körper mit den Nahrungsmitteln zugleich Mikroplastik einverleibt. Allen diesen Vorgängen ist gemeinsam, dass im Moment der Einverleibung ein Erstes in ein Zweites aufgenommen wird. Meist handelt es sich dabei um einen stetig fortlaufenden Prozess mit transformativem Potential, der unvermittelt beginnt und dem kein Diskurs vorangeht. 

Im Rahmen des Jahresprojektes soll die Einverleibung vom Mittelalter bis zur Gegenwart in verschiedenen Medien, Ausformungen und Praktiken betrachtet werden. Die drei Fallstudien beschäftigen sich hierbei mit Imaginationen des Höllenschlundes, mit Bildern, die gegessen wurden, und mit filmischen Repräsentationen des familiären Essens.

Das Projekt unserer Wissenschaftlerinnen Faline Eberling, Eva Paetzold und Maria Schaller läuft seit Mai 2019. 

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Unsere aktuelle Publikation

PROJEKT 2017/18

Christine Bischoff, Carsten Juwig, Lena Sommer (Hg.):
Bekenntnisse
Formen und Formeln
Schriftenreihe der Isa Lohmann-Siems Stiftung, Band 12

Dietrich Reimer Verlag 2019
248 S. m. 8 Farb- und 36 s-w-Abb., 17 x 24 cm, gebunden
ISBN 978-3-496-01615-1

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Unsere aktuelle Tagung

PROJEKT 2019/20

Einverleibungen.

14. und 15. Februar 2020

Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg

Das Projekt unserer Wissenschaftlerinnen Faline Eberling, Eva Paetzold und Maria Schaller.

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